Technik lässt sich einkaufen, Akzeptanz nicht. Viele Vorhaben stocken, weil Mitarbeitende nicht wissen, was sich für sie ändert. Sorgen um den Arbeitsplatz sind verständlich und sollten offen angesprochen werden.
Bewährte Schritte:
- Sagen Sie früh und konkret, was Sie mit KI vorhaben und was nicht. Wenn Stellenabbau kein Ziel ist, sagen Sie es, aber nur, wenn es stimmt.
- Beteiligen Sie die Menschen, die den Prozess täglich machen. Sie kennen die Ausnahmen und merken schnell, was im Alltag nicht trägt.
- Starten Sie mit Aufgaben, die niemand gern macht, etwa Schreibarbeit, Suchen und Abtippen. So erleben Mitarbeitende einen spürbaren Vorteil.
- Geben Sie Zeit zum Ausprobieren, zum Beispiel eine Stunde pro Woche, und einen Ort für Fragen.
- Benennen Sie Ansprechpersonen im Haus, die Erfahrungen sammeln und weitergeben.
Zeigen Sie als Führungskraft selbst, wie Sie KI nutzen, auch mit Fehlversuchen. Das senkt die Hemmschwelle stärker als jede Präsentation. Prüfen Sie nach einigen Wochen gemeinsam, was funktioniert, und passen Sie das Vorgehen an.

