Schatten-KI entsteht, wenn Beschäftigte KI-Werkzeuge nutzen, die das Unternehmen nicht kennt oder nicht freigegeben hat, meist mit privaten Konten. Der Grund ist selten böser Wille. Die Werkzeuge helfen, und ein offizielles Angebot fehlt.
Das Risiko liegt in drei Punkten:
- Vertrauliche Daten oder Kundendaten landen bei Anbietern ohne Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
- Ergebnisse werden ungeprüft übernommen, ohne dass jemand weiß, woher sie stammen.
- Das Unternehmen kann Pflichten wie den Nachweis von KI-Kompetenz nicht erfüllen, weil es den Einsatz nicht kennt.
Ein Verbot hilft wenig. Es verlagert die Nutzung auf private Geräte und lässt sie unsichtbar werden. Besser ist ein offener Umgang:
- Fragen Sie nach, welche Werkzeuge im Haus genutzt werden, ohne Sanktionsdrohung.
- Stellen Sie freigegebene Alternativen bereit, die vergleichbar nützlich sind.
- Geben Sie klare Regeln für Daten und Prüfung vor.
So wird aus Schatten-KI ein bekannter, steuerbarer Teil der Arbeit.

