Zum Inhalt springen
Strategie-Call buchen

Checkliste

Checkliste: Schutz vor Prompt Injection

Wie Angreifer Anweisungen in Texten verstecken und welche Maßnahmen Agenten und Assistenten absichern.

Bei einer Prompt Injection versteckt jemand Anweisungen in Inhalten, die ein Modell verarbeitet, etwa in einer E-Mail, einer Webseite oder einem Dokument. Das Modell kann diese Anweisungen für legitim halten. Besonders gefährdet sind Agenten mit Zugriff auf Systeme.

Maßnahmen, die das Risiko senken:

  • Rechte begrenzen: Der Agent darf nur, was seine Aufgabe erfordert. Versand, Löschen und Zahlen erfordern eine menschliche Bestätigung.
  • Eingaben trennen: Fremde Inhalte werden als Daten gekennzeichnet, nicht als Anweisung behandelt.
  • Ausgaben prüfen: Antworten und Werkzeugaufrufe laufen durch Regeln, etwa erlaubte Empfänger oder Wertegrenzen.
  • Keine Geheimnisse im Kontext: Zugangsdaten gehören nicht in die Anweisung des Modells.
  • Datenabfluss verhindern: Begrenzen Sie ausgehende Verbindungen und das Einbetten externer Bilder oder Links in Antworten.
  • Testen: Spielen Sie Angriffe mit präparierten Dokumenten gezielt durch.
  • Protokollieren: Jeder Werkzeugaufruf ist nachvollziehbar.

Einen vollständigen Schutz gibt es nicht. Planen Sie deshalb so, dass ein erfolgreicher Angriff nur begrenzten Schaden anrichten kann.

Zur Übersicht

Verwandt

Mehr zu Sicherheit, Agenten