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Leitfaden

Agentenarchitektur: Werkzeuge, Gedächtnis, Rechte

Wie Sie einen Agenten technisch so schneiden, dass Rechte, Kontext und Werkzeuge getrennt und kontrollierbar bleiben.

Produktive Agenten scheitern selten am Sprachmodell, sondern an unscharfen Schnittstellen. Eine saubere Architektur trennt vier Ebenen.

  • Orchestrierung: Eine Steuerungsschicht entscheidet, welcher Schritt als Nächstes läuft, und begrenzt Schleifen, Laufzeit und Kosten pro Auftrag.
  • Werkzeuge: Jedes Werkzeug hat eine kleine, eindeutig beschriebene Schnittstelle mit validierten Parametern. Ein Werkzeug, das nur Bestellstatus liest, kann keine Bestellung ändern.
  • Gedächtnis: Kurzzeitkontext (aktueller Vorgang) und Langzeitwissen (Wissensbasis) sind getrennte Speicher mit eigenen Zugriffsrechten.
  • Rechte: Der Agent arbeitet mit einem eigenen technischen Konto und dem geringsten nötigen Zugriff, nicht mit dem Konto einer Person.

Planen Sie Fehlerpfade von Anfang an. Was passiert bei Zeitüberschreitung, widersprüchlichen Daten oder einer Antwort außerhalb des erwarteten Formats? Bei jedem Zweifel übergibt der Agent an einen Menschen, mit Vorgangsstand und Begründung.

Schreibende Aktionen sollten idempotent oder umkehrbar sein. Sensible Aktionen wie Zahlungen oder Löschungen erfordern eine zweite Bestätigung außerhalb des Agenten. Eine Protokollierung aller Werkzeugaufrufe macht spätere Prüfungen möglich.

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