Ein Agent mit zu weitem Zugriff ist ein Sicherheitsrisiko, auch ohne Angreifer. Ein sauberes Rechtekonzept gehört deshalb zur Einführung.
Grundsätze:
- Eigene Identität: Jeder Agent hat ein eigenes technisches Konto, nie die Zugangsdaten einer Person.
- Geringste Rechte: Zugriff nur auf die Systeme und Felder, die die Aufgabe braucht, zunächst lesend.
- Kurzlebige Schlüssel: Zugangsdaten werden zentral verwaltet, regelmäßig erneuert und nicht im Quelltext abgelegt.
- Trennung der Umgebungen: Test und Produktion haben getrennte Konten und Daten.
- Freigabestufen: Aktionen werden nach Risiko eingeteilt. Niedrig ist automatisch, mittel braucht Freigabe, hoch bleibt Menschen vorbehalten.
Zur Protokollierung gehören Zeitpunkt, Auftrag, verwendete Quellen, aufgerufene Werkzeuge, übergebene Parameter und Ergebnis. Speichern Sie Protokolle manipulationssicher und legen Sie Aufbewahrungsfristen fest, die Datenschutz und Nachweisbedarf berücksichtigen.
Richten Sie Warnungen ein, etwa bei ungewöhnlich vielen Aufrufen oder Zugriffen außerhalb üblicher Zeiten. Üben Sie das Vorgehen bei Vorfällen, einschließlich der Möglichkeit, einen Agenten sofort abzuschalten.