INQA-Coaching
So läuft ein Coaching ab
Ein INQA-Coaching hat feste Regeln. Das klingt nach Papier, hilft aber: Jeder weiß, wann was passiert, und am Ende steht ein festgehaltenes Ergebnis. Hier sehen Sie die Schritte, so wie wir sie in unseren Projekten erlebt haben.

Schritt für Schritt
Von der Erstberatung bis zum Ergebnisgespräch
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Erstberatung bei der INQA-Beratungsstelle
Sie vereinbaren einen Termin bei der INQA-Beratungsstelle in Ihrer Region. Die Erstberatung ist kostenlos. Dort wird geprüft, ob Ihr Betrieb gefördert werden kann, was sich verändern soll und ob Sie bereit sind, Ihre Beschäftigten zu beteiligen. Passt alles, bekommen Sie den Beratungsscheck mit Umfang und Schwerpunkten. Den Scheck stellt nur die Beratungsstelle aus. Beratungsstelle in Ihrer Nähe finden (inqa.de)
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Coach wählen
Den Coach suchen Sie sich selbst aus dem Pool der autorisierten INQA-Coaches aus. Vertrag und Honorar vereinbaren Sie direkt mit dem Coach. Ab Ausgabe des Schecks haben Sie höchstens sieben Monate Zeit für das Coaching.
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Auftakt bei Ihnen im Betrieb
Im Auftakt, dem Kick-off, sitzen Geschäftsführung, Vertretung der Beschäftigten und, falls vorhanden, der Betriebsrat an einem Tisch. Sie legen das Ziel fest, die Themen und wer mitmacht. Dabei entstehen zwei Gruppen: der Lenkungskreis, der die Richtung vorgibt und Ergebnisse bestätigt, und das Lab-Team, eine kleine Arbeitsgruppe aus Ihren Leuten, die die Lösungen erarbeitet.
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Arbeitsphasen mit Ihrem Team
Dann folgen mehrere Arbeitsphasen. In unseren Projekten waren es meist drei, jede etwa einen Monat lang. Jede Phase beginnt mit einer Planungssitzung, dann probiert das Lab-Team im Alltag aus, schaut genau hin und sammelt. Zum Schluss wird ausgewertet, der Lenkungskreis entscheidet, und das Ergebnis wird für alle zugänglich festgehalten. Die nächste Phase baut darauf auf.
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Lernphase und Abschluss
Am Ende werten Sie gemeinsam aus: Was war das Ziel, was ist erreicht, was bleibt offen? Sie legen fest, wie Ihr Betrieb ohne Coach weitermacht und wo Ihre Leute noch dazulernen sollten. Das steht im Abschlussbericht.
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Erstattung beantragen
Sie haben das Coaching zuerst bezahlt. In der Regel innerhalb eines Monats nach dem Ende beantragen Sie die Erstattung bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Die Beratungsstelle hilft dabei. Nach der Prüfung wird der Zuschuss ausgezahlt.
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Ergebnisgespräch
In der Regel drei bis sechs Monate nach dem Coaching lädt die Beratungsstelle Sie zu einem Ergebnisgespräch ein. Dort geht es darum, was sich gehalten hat und welche weiteren Angebote es gibt.
Ihr Beitrag
Was Sie beitragen
Ein Coaching kostet Zeit und erst einmal auch Geld. Das sollten Sie vorher wissen.
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Zeit Ihrer Leute
Das Lab-Team trifft sich über mehrere Monate regelmäßig. In unseren Projekten dauerten die Termine meist vier bis acht Stunden. Dazwischen probieren Ihre Leute Dinge im Alltag aus. -
Eine verantwortliche Person
Eine Person aus dem Lab-Team hält die Fäden zusammen und ist Ansprechpartner für Coach und Lenkungskreis. -
Zeit der Geschäftsführung
Im Lenkungskreis bewerten Sie die Ergebnisse jeder Phase und entscheiden, wie es weitergeht. -
Offenheit
Die Bestandsaufnahme machen Ihre Beschäftigten selbst. Dabei kommt auch zur Sprache, was nicht gut läuft. Das gehört dazu. -
Vorleistung
Sie zahlen das Honorar zuerst und bekommen den Zuschuss nach Abschluss und Prüfung erstattet. Planen Sie das in Ihrer Liquidität ein. -
Unterschriften und Nachweise
Teilnahme und Ergebnisse werden für die Abrechnung festgehalten. Die Berichte schreibt der Coach, Sie bestätigen sie.
Eine typische Zeitleiste
So sah es in unseren Projekten meistens aus. Ihr Coaching kann anders getaktet sein.
- Vorher: Erstberatung bei der Beratungsstelle, Scheck, Gespräch mit dem Coach.
- Erster Monat: Auftakt im Betrieb, Lenkungskreis und Lab-Team stehen, erste Arbeitsphase beginnt.
- Zweiter und dritter Monat: weitere Arbeitsphasen, jede mit festgehaltenem Ergebnis.
- Danach: Lernphase, Abschlussbericht, Plan für die Zeit ohne Coach.
- Bis etwa einen Monat nach Ende: Antrag auf Erstattung.
- Drei bis sechs Monate später: Ergebnisgespräch bei der Beratungsstelle.
Insgesamt dauerten die Coachings in unseren Projekten drei bis fünf Monate.
Was der Coach macht und was nicht
Der Coach moderiert, stellt Fragen, bringt Methoden mit und sorgt für die Reihenfolge: erst den Ablauf klären, dann über Werkzeuge reden. Er schreibt die Berichte und bereitet die Sitzungen des Lenkungskreises vor.
Was er nicht macht: für Ihren Betrieb entscheiden. Die Lösungen kommen aus Ihrem Team, und Ihr Team trägt sie danach weiter.

Klingt machbar?
Beschreiben Sie kurz Ihren Betrieb und Ihre Themen. Wir rufen Sie zurück.