Eine KI-Richtlinie muss nicht lang sein. Zwei bis vier Seiten, die jeder liest, helfen mehr als ein Regelwerk, das niemand öffnet. Diese Punkte gehören hinein.
- Geltungsbereich: Für wen gilt die Richtlinie, und welche Werkzeuge sind gemeint?
- Freigegebene Werkzeuge: Eine Liste, die gepflegt wird, mit Hinweis, wie neue Werkzeuge beantragt werden.
- Datenregeln: Welche Daten dürfen in externe Dienste, welche nie (zum Beispiel Gesundheitsdaten, Betriebsgeheimnisse, Zugangsdaten)?
- Personenbezug: Verweis auf Datenschutzbeauftragte und die Regel, bei Zweifeln vorher zu fragen.
- Überprüfung: Ergebnisse von KI werden vor Weitergabe fachlich geprüft, besonders Zahlen, Quellen und rechtliche Aussagen.
- Kennzeichnung: Wann Kunden oder Partner informiert werden, dass KI beteiligt war.
- Verantwortung: Wer entscheidet bei Streitfällen, wer ist Ansprechperson?
- Meldung von Vorfällen: Wohin wenden sich Mitarbeitende bei Fehlern oder Datenabfluss?
- Schulung: Wann und wie werden Mitarbeitende eingewiesen?
Legen Sie ein Datum für die nächste Überarbeitung fest. Werkzeuge und Regeln ändern sich schnell, die Richtlinie sollte mitwachsen.